{"id":12,"date":"2019-08-16T22:09:44","date_gmt":"2019-08-16T21:09:44","guid":{"rendered":"http:\/\/test.puel.de\/?page_id=12"},"modified":"2019-08-18T16:43:05","modified_gmt":"2019-08-18T15:43:05","slug":"was-machen-wir","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/test.puel.de\/?page_id=12","title":{"rendered":"Was ist eine SoLaWi?"},"content":{"rendered":"<div data-label=\"Features\" data-id=\"features-coloured-icon-boxes-section\" data-category=\"features\" class=\"features-coloured-icon-boxes-section\" id=\"features-1\"  style=\"background-color: rgb(255, 255, 255); background-image: none;\" data-ovid=\"ovid-features-1-3519\">\n<div class=\"gridContainer\" >\n<div class=\"features-coloured-icon-boxes-textrow\" >\n<div class=\"features-coloured-icon-boxes-textcol dynamic-color\" data-type=\"column\" >\n<p class=\"\" >In einer solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) schlie\u00dfen sich mehrere private Haushalte zusammen, um die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs zu \u00fcbernehmen. Sie erhalten im Gegenzug daf\u00fcr dessen Ernteertrag.<br ><br \/>\nZiel ist es eine nicht-industrielle und marktunabh\u00e4ngige Landwirtschaft zu erschaffen, in der das Risiko durch die Gemeinschaft getragen wird und die auf die Weise eine nachhaltige Produktion von Lebensmitteln erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\" >Eine solidarische und marktunabh\u00e4ngige Landwirtschaft erm\u00f6glicht\u2026<\/span><\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"features-coloured-icon-boxes-innerrow flexbox-list dark-text\" data-type=\"row\" >\n<div class=\"features-coloured-icon-boxes-featurecol cp6cols-tablet cp6cols\" >\n<h4 class=\"\" >1. Gutes Gem\u00fcse<\/h4>\n<p class=\"\" >In einer industriellen und an den Markt gebundenen Landwirtschaft ist es oft leider so, dass Lebensmittel auf Kosten der Natur produziert werden. Denn im Vordergrund steht, m\u00f6glichst hohe Ertr\u00e4ge zu erzielen. Dazu werden k\u00fcnstliche D\u00fcnger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt und in Form von Monokulturen angebaut. L\u00e4ngst ist bekannt, dass der Einsatz von Pestiziden, aber auch der Verlust von Lebensr\u00e4umen und Nahrungsquellen \u2013 verursacht durch die intensive und monotone Nutzung der Fl\u00e4chen \u2013 eine der Hauptursachen f\u00fcr das Insektensterben ist.  Auch der \u00f6kologische Landbau ist dem Preiskampf unterworfen und auch hier geht es darum, m\u00f6glichst g\u00fcnstiger als der andere zu sein.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber setzt eine solidarische Landwirtschaft auf die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln. Durch die Unabh\u00e4ngigkeit von Marktzw\u00e4ngen ist es dem Erzeuger m\u00f6glich, eine gute Landwirtschaft zu betreiben, die den Boden fruchtbar h\u00e4lt, auf Pestizide verzichtet und Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Insekten schafft. Nachhaltig ist eine solche Landwirtschaft auch, indem sie regionale und saisonale Lebensmittel zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"features-coloured-icon-boxes-featurecol cp6cols-tablet cp6cols\" >\n<h4 class=\"\" >2. Solidarit\u00e4t<\/h4>\n<p class=\"\" >In einer solidarischen Landwirtschaft wird nicht das einzelne Lebensmittel, sondern die Landwirtschaft finanziert. Dabei z\u00e4hlt nur, ob die erforderliche Summe, die zur Produktion ben\u00f6tigt wird, durch die Mitglieder aufgebracht werden kann. Wie viel der Einzelne f\u00fcr seinen Ernteanteil bezahlt, ist dabei unwichtig. Denn idealerweise bezahlt jeder das, was er kann bzw. m\u00f6chte. Ziel ist es, m\u00f6glichst vielen Menschen zu erm\u00f6glichen, sich gesundes Gem\u00fcse leisten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber diese Art der Landwirtschaft bedeutet nicht nur Solidarit\u00e4t innerhalb der Verbrauchergemeinschaft. Kern ist ebenso die Solidarit\u00e4t gegen\u00fcber dem Erzeuger: Denn das Risiko, welches die landwirtschaftliche Produktion mit sich bringt, tr\u00e4gt nicht er alleine, sondern die Gemeinschaft. Dadurch erh\u00e4lt er ein gesichertes Einkommen sowie einen gr\u00f6\u00dferen Gestaltungsspielraum und mehr Mitbestimmungsm\u00f6glichkeit bei seiner Arbeit..&nbsp;<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"features-coloured-icon-boxes-featurecol cp6cols-tablet cp6cols\" >\n<h4 class=\"\" >3. Lebensmittel erhalten ihren Wert zur\u00fcck<\/h4>\n<p class=\"\" >In einer solidarischen Landwirtschaft ist es erw\u00fcnscht bzw. manchmal sogar notwendig, dass der Verbraucher sich an der landwirtschaftlichen Arbeit beteiligt. Viele sind es gewohnt, ihre Lebensmittel im Supermarkt einzukaufen. Ein Bezug zum Lebensmittel oder gar zum Erzeuger ist dadurch nicht m\u00f6glich. Die Arbeit auf dem Feld oder im Stall erm\u00f6glicht aber die Erfahrung, welcher Arbeitsaufwand in den Lebensmitteln steckt. Lebensmittel erhalten so ihren Wert zur\u00fcck. Man kann sich mit dem, was man isst, identifizieren.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"features-coloured-icon-boxes-featurecol cp6cols-tablet cp6cols\" >\n<h4 class=\"\" >4. Bildung<\/h4>\n<p class=\"\" >Eine solidarische Landwirtschaft erm\u00f6glicht einerseits, Wissen \u00fcber den Anbau und die Herstellung von Lebensmitteln und \u00fcber die Pflege der Erde zu erwerben. Dies betrifft zum Beispiel Fragen wie \u201eWelche Gem\u00fcsesorten wachsen im Sommer und welche im Winter?\u201c oder \u201eWelche M\u00f6glichkeiten gibt es, ohne Chemie zu d\u00fcngen?\u201c Andererseits geht es auch darum, altes Wissen zu bewahren, die Konservierung von Lebensmitteln oder das Kennenlernen von alten Gem\u00fcse- und Obstsorten.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) schlie\u00dfen sich mehrere private Haushalte zusammen, um die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs zu \u00fcbernehmen. Sie erhalten im Gegenzug daf\u00fcr dessen Ernteertrag. 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