{"id":371,"date":"2021-02-13T10:33:37","date_gmt":"2021-02-13T09:33:37","guid":{"rendered":"http:\/\/test.puel.de\/?p=371"},"modified":"2021-02-13T10:33:37","modified_gmt":"2021-02-13T09:33:37","slug":"anbauplanung-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test.puel.de\/?p=371","title":{"rendered":"Anbauplanung 2021"},"content":{"rendered":"\n<p>W\u00e4hrend auf unserem Feld so langsam aber sicher die letzten Kulturen verschwinden, ist die Planung f\u00fcr das kommende Erntejahr, das im April 2021 beginnt, zum gr\u00f6\u00dften Teil abgeschlossen.<br>Noch bevor wir wussten, wieviele Ernteanteile wir letztendlich tats\u00e4chlich haben werden, traf sich die Anbauplanungsgruppe bereits Anfang November. Denn eins war klar: Es gab eine Menge zu tun. Die Umfrageergebnisse zu der Gem\u00fcsemenge und der Qualit\u00e4t aber auch unser Erntetagebuch mussten ausgewertet werden. Aber auch eine Gruppe, die sich dazu bereit erkl\u00e4rte, sich in die neue Software einzuarbeiten, musste gefunden werden. Zusammen mit unserem Vorstand hatten wir uns n\u00e4mlich dazu entschieden, zuk\u00fcnftig mit einer speziellen Software zu arbeiten. Das bedeutete zuerst einmal viel Arbeit: Alle Kulturen, die wir 2021\/22 anbauen wollen, mussten angelegt werden mit samt den dazugeh\u00f6rigen Daten: Handelt es sich um einen Starkzehrer oder einen Schwachzehrer? Wie gro\u00df sind Reihen- und Pflanzabstand? Wieviel soll jeder Anteil pro Kultur bekommen? Wieviele S\u00e4tze sollen wir anlegen? Welche besonderen Pflegema\u00dfnahmen verlangen die einzelnen Kulturen? Wieviel Saatgut haben wir noch? Welche Sorten wollen wir nehmen? Und das ist nur ein Bruchteil der vielen Fragen, die wir uns stellten. In unz\u00e4hligen Online-Treffen arbeiteten wir wochenlang an den Basisdaten der Kulturen und legten S\u00e4tze an, l\u00f6schten sie wieder, schoben sie hin und her\u2026. Die Arbeit mit der Software muss sehr sorgf\u00e4ltig gemacht werden, sonst sind die Daten ungenau und die Software kann schlie\u00dflich nicht rechnen. Man kann nicht einfach grob \u00fcberschlagen oder sagen \u201each, das wird schon passen\u201c. Insgesamt sehr m\u00fchsam, aber im Nachhinein hat sich die Arbeit wirklich gelohnt: Wir haben jetzt einen \u00fcbersichtlichen Anbaukalender, der zeigt, welche Kulturen wir \u00fcber das Jahr verteilt anbauen. Au\u00dferdem ergibt sich auch ein Aufgabenkalender, der uns anzeigt, wann was zu erledigen ist. Und das Beste ist, dass wir n\u00e4chstes Jahr nur noch anpassen m\u00fcssen: War es f\u00fcr die M\u00f6hren vielleicht doch zu fr\u00fch? Ist ein dritter Satz Kohlrabi eventuell doch zu viel? Ein weiterer Pluspunkt dieser Software ist, dass sie ausrechnet, wieviel Saatgut man kaufen muss. Dabei bezieht sie auch eventuell vorhandenes altes Saatgut mit ein, wenn man vorher das Gewicht, welches meistens im Milligrammbereich liegt, angibt. Eine sehr angenehme Sache, denn das Programm spuckt dann eine Liste aus, mit Hilfe derer man selbst nichts ausrechnen muss und einfach drauf losbestellen kann.<br>Nachdem diese Arbeit erledigt war, ging es an die Feldplanung. Zu planen hatten wir die doppelte Freilandfl\u00e4che und insgesamt zwei Folientunnel. Nachdem auch diese Planung erledigt war, trafen wir uns Ende Januar abschlie\u00dfend mit Bernd Oesterle, um die beiden Tunnel zu planen. Wir hatten uns zwar im Vorfeld \u00fcberlegt, wieviel wir jeweils ungef\u00e4hr ernten wollen, aber die genaue Belegung mussten wir noch mit ihm durchgehen und auch, welche Sorten wir uns jeweils f\u00fcr Tomaten, Paprika und Co. w\u00fcnschen.<br>Letzte Woche wurde auch schon das bestellte Saatgut geliefert. W\u00e4hrend im Tunnel bereits die ersten Salate zur Ernte im April gesetzt wurden und f\u00fcr die Kohlrabis die Vorzucht schon im Gange ist, geht es auch drau\u00dfen auf dem Feld bald wieder los: Sobald das Wetter es zul\u00e4sst, das hei\u00dft, es darf ein paar Tage nicht geregnet haben, kann das Feld vorbereitet werden und es kann losgehen. Die erste M\u00f6hrenaussat ist auf Anfang M\u00e4rz geplant. Nachdem das letzte Erntejahr im Gro\u00dfen und Ganzen erfolgreich war, hoffen wir auch dieses Jahr, dass alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, und freuen uns riesig auf das Erntejahr 2021\/22.<\/p>\n\n\n\n<p>Eure Anbauplanungsgruppe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend auf unserem Feld so langsam aber sicher die letzten Kulturen verschwinden, ist die Planung f\u00fcr das kommende Erntejahr, das im April 2021 beginnt, zum gr\u00f6\u00dften Teil abgeschlossen.Noch bevor wir<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/test.puel.de\/?p=371\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\">Anbauplanung 2021<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test.puel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/371"}],"collection":[{"href":"https:\/\/test.puel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test.puel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test.puel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test.puel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=371"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/test.puel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/371\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":372,"href":"https:\/\/test.puel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/371\/revisions\/372"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test.puel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test.puel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test.puel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}